Gerechte Punkteteilung im Waldstadion

Landesliga Nordost - Am heutigen Samstagnachmittag empfing der SC Feucht den FC Eintracht Münchberg im Feuchter Waldstadion.Bei bestem Fußballwetter starteten beide Teams munter ins Spiel. Auch in den Strafräumen sollte es schon bald gefährlich werden. Die erste Riesenchance bot sich den Zeidlern: Berkan Wild kam nach einem Abwehrfehler an die Kugel und lief alleine auf das Tor zu.

Kurioses Eigentor
Jonas Lang im Kasten der Münchberger parierte jedoch glänzend (9.). Nur fünf Zeigerumdrehungen später lag der Ball das erste Mal in den Maschen: Einen langen Ball hinter die Feuchter Abwehrkette bugsierte Emil Petersson unglücklich über den eigenen Keeper hinweg ins eigene Gehäuse (14.). Doch die Hausherren schüttelten sich kurz und schlugen umgehend zurück. Nach einer Ecke der Gäste ging es flott nach vorne und Cedric Drewanz nahm sich aus knapp 20 Metern ein Herz. Sein Schuss schlug im linken unteren Eck ein (19.). Und es ging munter weiter, erneut stand Emil Petersson im Mittelpunkt. Nach einem Zweikampf im Strafraum ging sein Gegenspieler zu Fall. Der sichtlich schwache und maßlos überforderte Schiedsrichter Löffler entschied auf Elfmeter für die Gäste. Torjäger Lucas Köhler nahm sich der Sache an und verwandelte eiskalt im rechten Eck (23.). Anschließend beruhigte sich die Partie etwas und es passierte nichts Nennenswertes mehr vor der Halbzeit.

Torraumszenen Mangelware
Zu Beginn der zweiten Spielhälfte blieb Unglücksrabe Petersson in der Kabine und Jakob Söder kam für ihn in die Begegnung. Das Spielgeschehen gestaltete sich nun weitestgehend im Mittelfeld. Torraumszenen waren erstmal Mangelware. Die erste Möglichkeit auf eine Vorentscheidung bot sich dann Emre Mal, sein Abschluss ging jedoch am Kasten vorbei (63.). Auf der Gegenseite hatte der eingewechselte Söder die Chance zum Ausgleich für die Hausherren, doch sein Schuss wurde in höchster Not geblockt (66.). Auf beiden Seiten wurde nun munter durchgewechselt. In der 73. Spielminute gab es dann eine Ecke für die Hausherren. Florian Dietz hielt in die scharfe Hereingabe seinen Kopf und vollendete sehenswert zum 2:2 für die Zeidler! Zu diesem Zeitpunkt ein gerechtes Ergebnis, da die Gastgeber in der zweiten Hälfte schon deutlich besser in der Partie waren. Die Oberfranken steckten nicht auf und spielten auf den Auswärtssieg, doch Goalgetter Köhler wurde in höchster Not noch geblockt und Seifert köpfte freistehend aus fünf Metern am Kasten vorbei.

Kein Elfmeter und 2 x Rot
Als sich dann alle mit dem Unentschieden abgefunden hatten, stand erneut Schiedsrichter Löffler im Mittelpunkt. Der eingewechselte Arnes Faljic wurde im Strafraum der Münchberger zu Fall gebracht. Alle sahen das Foulspiel, doch Löffler hatte seine Augen offensichtlich woanders. Zum Entsetzen aller Feuchter Beteiligten blieb die Pfeife stumm. Nach lautstarken Protesten wurden dann Teukam Noumessi und Coach Felix Spielbühler aufseiten der Feuchter vom Platz gestellt. Anschließend folgte der Schlusspfiff des Unparteiischen. Schade, dass selbst in einem solch fairen Fußballspiel am Ende der Schiedsrichter im Mittelpunkt steht.

Kommenden Samstag geht es für den SC Feucht mit einem weiteren Heimspiel weiter. Dann gastiert der abstiegsbedrohte SV Lauterhofen im Waldstadion. Für den FC Eintracht Münchberg geht es im Kampf um den Relegationsplatz 2 ebenfalls am Samstag weiter, dann empfangen die Oberfranken den SC 04 Schwabach.

Bericht: M. Schmid

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